Bin ich intolerant?

Bin ich intolerant, weil ich nicht möchte das meine Gäste in meiner Wohnung rauchen? Ich selber bin seit knapp 33 Jahren Nichtraucher. Meine Frau raucht, aber nicht in der Wohnung.

Ich habe nichts gegen Raucher. Viele meiner Freunde rauchen. Das soll jeder für sich entscheiden ob es gut ist für ihn oder nicht. Ich vergesse auch nicht das durch Rauchen unser Staat jede Megne Steuern einnimmt.

Laut Focus jährlich 14 Milliarden Euro.

Trotzdem möchte ich das in meiner Wohnung nicht geraucht wird. Ich finde den Geruch hinterher ekelhaft, und der Qualm stört mich auch. Das es ungesund auch für Passivraucher ist, wissen alle.

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Auch auf der Arbeit, „schmeiße“ ich mit schöner Regelmäßigkeit Raucher aus dem Büro. Ich höre dann zwar sehr oft: Na hab dich mal nicht so oder so ähnlich, aber ich setzte mich da durch.

Meine Frage am Anfang. Bin ich intolerant, oder doch eher die Raucher die mich als Nichtraucher nicht akzeptieren?

Fluppen

Was meint ihr?

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© Rudi Geiss

12 Gedanken zu „Bin ich intolerant?

  1. Nein, das hat nichts mit Toleranz zu tun.
    Der Gastgeber gibt die Regeln vor und Ende.
    Hat eher was mit Anstand zu tun. Man fragt ob man rauchen darf und bei einem Nein geht man halt vor die Tür.

  2. Mein, du bist nicht intolerant.
    Ich rauche seit 4 Jahren nicht mehr. In meiner Wohnung darf keiner rauchen. Es stört aber auch keinen wenn ich dafür auf den Balkon zu gehen.
    Im Büro ist das Rauchen ohnehin untersagt, da gibts also keine Probleme.

    Als ich noch geraucht habe, bin ich ungefragt nach draußen gegangen, wenn ich bei Nichtrauchern war, bzw. wenn in der jeweiligen Wohnung nicht geraucht wurde. Das gehört sich einfach so. Basta.

    Ich mag zwar die zunehmende „Kriminalisierung“ von Rauchern nicht, aber Rücksicht darf man erwarten.

    Nein, du bist nicht intolerant (das sind im dem Fall dann eher die Raucher, die unhöflich und intolerant sind).

  3. Bei uns darf auch nur draußen geraucht werden.
    Die meisten rauchen eh nicht mehr. Aber die wenigen die tun das bei sich zu Hause auch nur auf dem Balkon oder der Terasse. Man selber stinkt halt sonst auch wie ein Aschenbecher. Also, nein ich finde nicht das du intolerant bist.

  4. Die Raucher zwingen dich ja zum passiven Mitrauchen. Man lässt ja auch keinen Furz in einem fremden Büro oder Wohnzimmer, aber das wäre wohl ein Mittel der Wahl, um den Rauchern zu zeigen, was sie mit einem machen. Sorry, ich übertreibe wieder: Mein schwarzer Humor ..

    Aber im Ernst: Rauchen sollte man immer nur im Freien und wenn in Räumen, dann nur dort, wo sich wirklich keiner gestört fühlt .. Man muss sich leider die Leute erziehen, so unschön das oft sein mag .. LG PP

      • Ich wollt mit diesem Gleichnis nur sagen, dass das Rauchen genauso eine Belästigung sein kann wie das Furzen und da die Raucher das oft nicht einsehen, dass sie andere damit belästigen, könnte man es ihnen am Beispiel des Furzens erklären oder gar zeigen. Aber das war nur scherzhaft gemeint.

        Ich hab eigentlich eine andere Begebenheit darauf münzen wollen: Ein Lehrer von mir hat erzählt, dass er immer Hundehäufchen vor dem Haus hat und als er dann einen Hundehalter mit Hund ertappte, sagte meine Lehrer zu ihm, denn er kannte den Herrn, der nur ein paar Häuser weiter wohnte: „Mein Lieber Herr Nachbar, bitte sorgen sie dafür, dass ihr Hund mir nicht vor mein Haus kackt, sonst kacke ich ihnen fortan vor ihr Haus ..“

        Hoffentlich wirds jetzt klarer: Ich kann nicht gut erzählen und über Fäkalien sowieso nicht: Ist einfach nicht meine Art. Pfui Deibel auch .. Guten Abend jedenfalls 🙂

  5. Ich find dich auch nicht intolerant. Ich finde Raucher sollten schon etwas Rücksicht nehmen, wenn sie wissen, dass einer den Rauch oder den Geruch nicht abkann. Auch wegen der Gesundheit, die oberste Priorität hat. LG, Mia

  6. ja, laut Wortdefinition bist du da intolerant – aber man muss nicht alles tolerieren – wenn jemand kommt und dich schlägt, erdultest du das ja auch nicht und genauso ist es jedermanns Recht, wenn man nicht den Gestank in der Wohnung ertragen möchte –
    und das mit der Steuereinnahme ist Unfug – die Kosten für die ganzen belegten und unbelegten Schäden durchs Rauchen (auch die epigenetischen Veränderungen, die man auch nach dem Aufhören noch an seine Kinder weiter geben kann), die Minderung der Arbeitsleistung, die Straßenreinigung, etc. sind langfristig weitaus höher für die Gesellschaft –
    außerdem ist es sehr gemein, wenn man z.B. in der Umgebung von jemandem raucht, der es geschafft hat das Rauchen hinter sich zu lassen oder am besten demjenigen noch eine Zigarette anbietet – kenne jemanden, der aufgehört hat und wirklich kein Raucher aus dessen Umgebung nimmt darauf Rücksicht, sondern ihm werden ständig noch Zigaretten angeboten und das nicht nur mit „möchtest du“ sondern noch mit – „ach komm – nimm doch eine – fängst doch eh früher oder später wieder an“ – etc.
    viele Grüße

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