Leben ohne Smartphone?

Wer hat heute noch kein Smartphone oder Handy? In meinem Bekanntenkreis gibt es tatsächlich eine Person die kein Smartphone ihr eigen nennt. Ich nenne diese liebe Person mal Elke.

Elke ist der Meinung das sie kein Mobil Telefon braucht. Ich habe ein Telefon auf der Arbeit und eins zu Hause. Das reicht wenn man mich erreichen will.

Irgendwie hat sie ja recht. Aber die meisten von uns nutzen ihr Smartphone ja nicht nur zum Telefonieren.

Ich kann mich noch gut an einen meiner ersten Kontakte mit einem Handy erinnern. Ich selber hatte noch keins. Kannte auch kaum einen Menschen persönlich der ein Handy hatte. Ok, mein Schwager als Geschäftsführer hat so ein Teil. Aber sonst?

Ich erinnere mich noch sehr gut an einem Urlaub in Italien. Arma di Taggia heißt unser Urlaubsort.

Arma di Taggia

Wir liegen in ruhen in der Sonne als plötzlich ein Telefon klingelt. Als ich mich umsehe, sehe ich das mindesten 10 Leute in Ihren Taschen kramen und alle holen so ein Riesen Handy raus. Ja ja, die Italiener waren damals schon weiter als wir.

Irgendwann habe ich mir dann doch so ein Teil gekauft. Mein erstes Handy war ein Siemens S4, danach hatte ich noch den NOKIA „Knochen“ 3310. Dann wurde ich total Hipster, 😎  ich bekam das Motorola Startac.

Siemens S4, Nokia 3310, Motorola Startac

Siemens S4, Nokia 3310, Motorola Startac. von links nach rechts

Heute habe ich mittlerweile ein 6“ großes Huawei Mate 8. Viel größer geht es wohl nicht mehr, denn dann passt es kaum noch in meine Tasche.

Huawei-Mate8

Bis auf Elke  🙂  hat jeder ein Smartphone. Und ich gebe zu, das ich ganz selten aus dem Haus gehe ohne mein Smarty. Ich bekomme alle meine eMail, SMS, WhatApp usw. aufs Smartphone. Und ab und zu telefoniert Rudi auch damit.

Allerdings fällt es mir auch nicht schwer das Teil mal auszuschalten.

Leider gibt es auch viele Menschen, die ohne Smartphone kaum noch Lebensfähig sind. Das sehe ich immer wenn ich mal in der City bin. Wie viele ihren Blick nicht vom Display lösen können und ununterbrochen Nachrichten schreiben.  😯 

Ich glaube das es auch nicht weniger werden wird, sonder immer mehr. Manchmal denke ich: Wie wird das in 10 Jahren sein mit den Smartphone? Haben wir dann schon einen Telefon Chip unter der Haut implantiert?

Wie geht es weiter? Was glaubt Ihr?

© Rudi Geiss
 

28 Gedanken zu „Leben ohne Smartphone?

  1. Gerade gestern sagte ich zu einer Bekannten. Ich hätte gerne wieder ganz normales Handy oder am besten keines. Mich stört es sehr, wenn ich im ICE sitze und mindestens zwei personen führen Gespräche mit ihren Handys oder Smartphones. Und ich bin gezwungen diese Gespräche mit zu hören, denn die sind ja beim Reden nicht leise. Ich besitze ein Smartphone ja, aber ich habe in der letzten Zeit einige Apps abgeschaltet, denn ich möchte nicht mehr überall erreichbar sein. Wenn ich unterwegs bin und es klingelt gehe ich auch nicht ran, warum auch. Ich bin unterwegs und egal was passiert ich kann es nicht ändern. Mag blöd klingen aber mich stören mittlerweile die Dinger. Ich benutze eine App kontinuierlich wenn ich wandern gehe um nach dem Weg zu sehen, ob ich noch richtig bin. Mich stört es auch, wenn überall die Handys klingeln, im Konzert letztens auch. Zwei Frauen haben lautstark hinter mir sich gegenseitig die Handys erklärt. Da frage ich mich oft gehts noch? Was haben diese Leute früher gemacht. Ich nehm keines mit wenn ich nur kurz unterwegs bin und nicht wandere. Es ist wieder nützlich , wenn man allein unterwegs ist und es passiert etwas. Aber sonst. Oh entschuldige bitte für diesen langen Text.

     
  2. Ich hab natürlich auch ein Smartphone, ohne geht irgendwie gar nicht mehr.
    Aber ich hab auch kein Problem es mal auszuschalten, wenn ich in Gesellschaft bin.
    Vor allem würde ich nie und nimmer im Gehen am Smartphone lesen oder schreiben.
    Mich wundert echt, dass den Leuten nicht öfter mal was passiert, also dass sie mit einem Anderen, der auch grad liest oder schreibt, zusammen stoßen.

     
    • Es kann ja sein das die, die beim laufen auf ihr Handy starren ein App laufen haben die sie um Hindernisse herum führt 😂

       
  3. Einen Blick in die Zukunft kann ich auch nicht werfen, bin aber auch gespannt.
    Vermutlich wird für alles akustische ein Headset ausreichen (Nachrichten, auch WhatsApp, ließen sich ja diktieren. Und ein spezieller Handschuh übernimmt die Displayfunktionen. die man aber ja nicht ständig bräuchte.

    Ich wünschte nur,, dass an manchen Orten die Telefonie wenigstens auf lautlos gestellt würden. In Kirchen z.B. – oder dass sich Unterhaltungen in der Öffentlichkeit auf ein Minimum reduzierten und bei angemessener Lautstärke stattfänden.

     
  4. Ich liebe mein Handy sehr , doch ich mache nicht so viel wie die meisten jungen Leute. Ich finde es geschickt nachzusehen wann der naechste Bus kommt, ebenso fuer mich ist es auch mehr eine Kamera. Ich habe ein Sony und liebe die Kamera. So habe ich immer eine dabe wenn ich was nettes sehe. Man muss aber auch ausschalten koennen und in bestimmten Gebauden wie die Kirche oder Krankenhaus oder Buecherei muss es aus sein.

     
  5. Guten Morgen,

    ich denke es wird in Richtung Implantate gehen. Die ersten Tests mit Bezahlfunktionen und der Google-Brille sind ja schon gemacht. Irgendwann gibt es irgendwo am Körper eine USB-Schnittstelle, an die jeweils neuesten Endgeräte angeschlossen werden können. Es bleibt aber abzuwarten, wie solche technischen Möglichkeiten die Psyche der TrägerInnen beeinflussen. Schließlich gibt es ja auch schon mit den heutigen Möglichkeiten genügend Menschen die „ausbrennen“.
    Vielleicht muss das wie eine Art technische Evolution gesehen werden.

    Natürliche Grüße aus dem Garten <3

     
  6. Man kann viel Nützliches daraus ziehen. Gleichzeitig sollte man sich immer auch wieder hinterfragen. Und auch die Möglichkeit nutzen, es zuhause zu lassen, auszuschalten etc.
    Wer das nicht kann, hat ein Suchtproblem.
    Die Zukunft? Es wird zumindest immer kleiner werden. Ev. laufen die Menschen auch irgendwann mit Handgesten, Brillen und Ohr-Schnörpsel durch die Gegend. Diese Entwicklung werde ich dann aber nicht mehr mitmachen, und bei meinem Smartphone bleiben. Und spätere Entwicklungen finden dann eh ohne mich statt.

     
  7. Und ich hatte schon eins, als die ersten rauskamen für damals noch 20 DM Sonderangebot Philips FIZZ, weil ich ein Spielkind bin. Mein Alibi, ich hatte seinerzeit auf der Hannover Messe meinen Chef aus den Augen verloren und mit Telefonkarte war das ein schwieriges Unterfangen; dann aber sagte ich, jetzt kann ich von überall her auch meine alten Eltern kontaktieren.

    In der Kneipe jedoch hörte ich das neidische: „Hast Du etwas Bereitschaft …?“, klaro, ich hatte den brikettierten Prollknochen hinten an der Buxse. Heutzutage geht’s gar nicht mehr ohne.,

     
  8. Mein bester Kollege startet auf seiner SmartWATCH „Helene Fischer“, wenn ihm das Getippe und Gegucke auf den SmartPHONES zu bunt wird. In den 80ern waren es Ghettoblaster… nur Captain Kirk hatte nen Communicator… Der wäre in seinem Zeitalter in der Realität sicher hoffnungslos veraltet gewesen mit dem Ding.
    Vor 10 Jahren galt es auch als pädagogisch schädlich, wenn KiGa-Kinder mit Handys oder PCs konfrontiert wurden (- bitte nur unter Aufsicht und absolut kindergeeignet…) Heute ist es ein Musthave in den meisten Grundschulen… ein Tablet zu haben. Und meine Nichten bekamen bereits im KiGa die (vor zehn Jahren verbotenen und nun alten) Handys der Eltern…
    Die Elke tut gut daran, kein Smartphone zu haben.
    Mein Smartphone weiß (fast) alles über mich. Dank meines PolarLoop sogar, wann ich aufgeregt bin und wann ich schlafe (- keine Chance mehr auf Faulenzen während der Arbeit. 😉 ) Und wenn ich mal für eine Freundin nach Babyklamotten suche, bekomme ich das auf jeder beliebigen Plattform in Massen angeboten. Ist doch toll: Wo Gene Roddenberry ein Jahrhundert zu spät kam… kam George Orwell ein paar Jahrzehnte zu früh… aber BigBrother und die totale Überwachung ist längst vorhanden. Erst wehrt man sich noch… manchmal lange… doch irgendwann packt es sie alle, auch die Elke… irgendwann.

     
  9. Ich bin shcon auch ein kleiner Smartphonesuchti. Aber ich versuche in Gegenwart von meinen Liebsten wenig bis gar nicht drauf zu schauen. Dann ist mir die Zeit mit ihnen wichtiger.

     
  10. Ich habe mich lange dagegen gewehrt – hatte ein sehr altes Nokia – leider hat es den Löffel abgegeben und das Christkind hat mir über meinen lieben Mann ein Smartphone gebracht – trotz WhatsApp (was schon sehr nett ist) fotografiere ich lieber mit meiner heißgeliebten Kamera und auswärts ist das Handy auf „stumm“ – in den Öffis telefoniere ich nur wenn es unbedingt sein muss – ich finde es einfach blöd, wenn es rundum klingelt und die Leute dann noch draufschauen statt abheben und dann lautstark ihre Verdauungsstörungen oder ihr Sexualleben besprechen…. zur Zukunft – ich glaube da an ein Zahnimplantat – Handy im Zahn – oder auf dem Zahn – so wie früher diese „Diamantsplitter“ die sich die Mädls auf einen Zahn setzen haben lassen:-)

     
  11. Ja, ja das liebe Smartphone. Ich kenne eigentlich keine Person aus meinem Bekanntenkreis, der keins mehr hat. Ein paar Rentner ok, andere Generation, aber irgendwie hat jeder so ein Teil. Praktisch, witzig, informativ, ich finde es sehr gut.- Kann aber auch gut und gerne ohne, oder nur minimal… Was gar nicht geht. Mit 4 Personen essen und jeder spielt mit seinem Handy. Ein no go!!!! 😉

     
  12. Leider gibt es mittlerweile sehr viele Menschen die ohne Smartphone gar nicht mehr können. Selbst im Urlaub können sie nicht richtig abschalten, weil das Handy immer bimmelt. Sehr schade

     
  13. Hey Hoe, ich befinde mich grad in Rom. Hier hat irgendwie alles mehr Scharm. Komme gar nicht mehr hinterher, also mit dem fasziniert sein. Mein Smartphone ist das iPhone 6s. Ich finde, der Konsum machts. Gleiches Spiel wie bei z.b. Alkohol & Zigaretten. Kein Geheimnis, ein Smartphone ist praktisch, halt alles in einem Gerät. Was will man mehr? Jedoch, benutzen es sehr viele Individuen zu häufig & grad dies, macht es für viele unmöglich, „ohne“ zu leben. Meinereiner denkt schon ewig an einen Selbstversuch nach, jedoch. Wie kontaktiert MANN seine Liebste? Ganz vergessen, wie es damals ging. Ganz vergessen wie es ist, sich eine Zeitschrift zu kaufen. Smartphone = Bequemlichkeit, „that’s the point.“. Habe überlegt mir ein großes Tablet zu kaufen, nur mit Wifi. Dann würde Mann nur mal „Online“ sein, wenn Mann Internet zur Verfügung hat, also keine SIM-Karte. Jedoch, könnte es doch sein, dass ich draußen regelrecht nach „dem Internet“ suche und falls es nicht vorhanden wäre, wäre ich bestimmt bitter enttäuscht. Muss das sein? Also ist/bleibt mein 6s doch die beste Lösung? Oder komplett ohne. Alles ohne Technik. Schon krass, wie man abhängig von der Technik geworden ist, oder?

     

Bitte einen Kommentar verfassen