Motorrad Saison 2019

Nun haben wir fast Mitte Oktober und man kann sagen das die Motorradsaison 2019 so langsam zu ende geht. Sicher wird es noch ein paar schöne Tage in diesem Jahr geben. Mein Moped ist auch jederzeit bereit eine kleine Tour mit mir zu unternehmen.

Rudi

Der Höhepunkt 2019 war für mich ganz klar die 4 Tages Tour rund um Trier. Dietmar, Bernd, Waldemar und ich sind in Luxemburg Hammer schöne Touren gefahren. Das hat uns so gut gefallen, das wir für 2020 wieder 4 Tage in dieser Gegend planen.

Die Besten 🙂

Auch 2019 gab wieder einiges was ich als nervtötend empfinde. Dazu gehören ganz oben auf meiner Liste die Motorradfahrer die sich und ihr Motorrad nur über Lautstärke definieren.

Leider muss ich hier feststellen, dass die Leute einfach Rücksichtslos sind! Aussagen wie Motorrad muss laut sein, oder Laut ist Geil höre ich leider immer wieder. Auch in meinen Bekanntenkreis gibt es so eine Person, die ihr Motorrad nur über Lautstärke definiert. Mein Spruch, dass guter Sound nichts mit Lautstärke zu tun hat, prallt bei ihm ab. Meine Konsequenz: 2019 keine Tour mehr mit ihm gefahren.

Und es gibt viel zu viele die genauso drauf sind wie mein Bekannter. Und was haben wir davon? Es werden immer mehr Straßen für Motorrad Fahrer gesperrt. Ich verstehe die Menschen die an Strecken mit hohem Motorradaufkommen wohnen zu 100 %. Wenn von 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr alle 4 Sekunden solche Unbelehrbare an meinem Grundstück vorbeidonnern, hätte ich auch die Pappe auf! 👿 

Trotzdem bin ich der Meinung das Strecken zu sperren nicht der richtige Weg ist. Einmal bin ich der Meinung dass das Fehlverhalten einiger in keinem Fall ausreicht, die große Masse an ihrer Grundrechtsausübung zu hindern. Meiner Meinung nach wird es Zeit, das hier endlich einmal unsere Politiker wach werden. Es müssen Gesetze geschaffen werden die es der Polizei erlaubt Motorräder, an denen der Auspuff manipuliert wurde an Ort und Stelle aus dem Verkehr zu ziehen.

Zum anderen ist es ja nun mal so, ist eine Strecke gesperrt, suchen sich die Motorradfahrer eine alternative. Hiermit löst sich das „Problem“ nicht, sondern wir nur verlagert.

Aber was nutzen alle Gesetzte, wenn z.b. die neue HONDA Africa Twin ab Werk mit einem „Klappenauspuff“ verkauft wird?

Da schüttel ich nur mit dem Kopf!

Einige Gemeinden haben sich nur zusammen getan mit einer professionellen Informations-, Image-, und Aktionskampagne gegen Motorradlärm. Diese Aktion nennt sich Silent Rider. Ich unterstütze diese Aktionen voll und ganz.

Lesen könnt ihr hier von 2 Silent Rider Kampagnen.


Kampagne gegen Motorradlärm “Silent Rider” setzt auf Kommunikation

“Silent Rider” heißt die Kampagne von acht Kommunen und Städten der Nationalparkregion Eifel, die den Motorradlärm in der Erlebnisregion eindämmen wollen. Gestern haben sie sich in Simmerath zu einem eingetragenen Verein zusammengeschlossen. Die Kampagne „Silent Rider – Initiative gegen Motorradlärm“ richtet sich gegen diejenigen, die durch Manipulationen am Motorrad oder verbotene Fahrweisen für schädliche Lärmbelästigungen verantwortlich sind. Unterstützt wird die Initiative sogar vom Bundesverband der Motorradfahrer. Hier finden Sie weitere Informationen zu Silent Rider.

Mit einer professionellen Informations-, Image-, und Aktionskampagne gegen Motorradlärm, will „Silent Rider“ ab 2020 bundesweit die Thematik in die breite Öffentlichkeit tragen.

Die Nationalparkverwaltung Eifel und der Förderverein Nationalpark Eifel haben die Initiative der Region Nationalpark Eifel gegen Motorradlärm und die Kampagne Silent Rider von Anfang an unterstützt.

https://www.nationalpark-eifel.de/de/nationalpark-erleben/aktuelles/artikel-detailseite/Kampagne-gegen-Motorradlaerm-Silent-Rider-setzt-auf-Kommunikation-3162j/


Kampagne „Silent Rider“:Verein gegen Motorradlärm organisiert sich

SIMMERATH

Der Anfang ist gemacht: Silent Rider, die Initiative gegen Motorradlärm, ist nun ein eingetragener Verein mit professioneller Außendarstellung. Der neue Vorstand sowie die Internetseiten und ein Imagevideo wurden am Montagnachmittag im Simmerather Rathaus offiziell der Öffentlichkeit präsentiert.

Zuerst war es nur ein loser Verbund von einer Handvoll Eifelgemeinden, die zwei Dinge gemeinsam haben: Sie sind Tourismuskommunen, und sie leiden bei gutem Wetter und vor allem am Wochenende unter teils unerträglichem Motorradlärm“, erinnerte Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns an die Anfänge der Kampagne. Binnen kurzer Zeit sagten neun Bürgermeister von Kommunen, die an den Nationalpark Eifel angrenzen, ihre Unterstützung zu und bilden nun das Grundgerüst des Vereins und damit der Kampagne. „Wir sind die Zündung und hoffen, dass unsere Initiative nun Wellen schlägt – am besten bundesweit“, blickte Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch nach vorne.

Karl-Heinz Hermanns, der zum ersten Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde, räumte ein: „Bundesweit gab und gibt es viele Aktionen und Aktivitäten von einzelnen Akteuren wie Polizei, Kommunen und Regionen, der Bevölkerung und auch von diversen Motorradvereinigungen, die aber bisher kaum eine Verbesserung der Situation erreicht haben. Dies möchten wir ändern“, so Hermanns. Ziel der Kampagne sei es daher, gemeinsam mit allen betroffenen Kommunen, Regionen und Zielgruppen auf die umfassende Problematik des Motorradlärms in vielen Teilen Deutschlands hinzuweisen. „Die Thematik soll damit in die breite Öffentlichkeit getragen und die Politik für die Wichtigkeit dieses umfassenden Problems sensibilisiert werden, um endlich eine Verbesserung für die vielen Menschen und Personengruppen zu erwirken.“

Dazu wurde ein Forderungskatalog aufgestellt, der sich an maßgebliche Stellen, an Ordnungsbehörden und Hersteller wendet. Unter anderem fordert der Verein darin leisere Motorräder durch Hersteller, ein Lärmschutzgesetz, drastischere Strafen für Manipulationen, neue Verfahren für Lärmmessungen und Zulassungen, mehr Geräuschmessungen, eine konkrete Definition von Geräuschgrenzwerten, Frontkennzeichen für Motorräder und eine allgemeine Halterhaftung.

Mit Nachdruck erklärte Karl-Heinz Hermanns, dass die Kampagne sich nicht gegen Motorradfahrer richte, sondern einzig gegen die kleine Zahl der „schwarzen Schafe“ darunter, die sich nicht um Tempolimits und Schalldämpfer scheren.

Der Verein hofft nun auf viele Unterstützer – Kommunen, Behörden und Privatpersonen, die sich über die Internetseite www.silent-rider.de informieren und dort auch Mitglied werden können.

VON HEINER SCHEPP

Redakteur

https://www.aachener-zeitung.de/lokales/eifel/simmerath/silent-rider-verein-gegen-motorradlaerm-organisiert-sich-in-simmerath_aid-45545039

 

Da muss ich mich doch an den Kopf packen. Was soll das?

2 Gedanken zu „Motorrad Saison 2019

  1. Lieber Rudie,

    danke für Deinen Jahresabschlussbericht 2019. Überall gibt es leider immer wieder unbelehrbare, die das Bild der normalen Benutzer kaputt machen, nicht nur bei den Motorradfahrern, auch bei den Autofahrern, Radfahrern, eBiker, eRollerfahrer, Fußganger eigentlich ist kein Bereich ausgenommen.

    Es wird keine Rücksicht genommen, warte doch, auf das eigene Ego wird geachtet.

    Lass Dir das Motorrad fahren nicht vermiesen.

    LG Bernhard

    • Danke für deine lieben Worte. Recht hast du, unbelehrbare gibt es überall. Ich lasse mir das Motorradfahren nicht vermiesen. Ich denke da hauptsächlich an die Anwohner. LG

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